Größer und internationaler, körperlich anstrengend (Ohren, Muskeln, Rücken, Füße, Immunsystem) und ausverkauft! Das war das Melt!2009.

Zurück bleiben überwältigende visuelle und auditive Eindrücke von den grotesken Stahlkränen, den Lasern, den Lichtern, dem grandiosen Lineup und den genialen Soundanlagen, die einen noch immer nicht so richtig ins Alltagsleben zurückkehren lassen wollen.
Die 3 Highlights des Festivals:

The Whitest Boy Alive, auch wenn im Rahmen dieses Blogs schon ettliche Loblieder angestimmt wurden, man wird nicht müde zu erwähnen, dass es die Jungs einfach dermaßen drauf haben! Mit genialem Set und perfektem, live eingespieltem Sythiesound wurde die Menge zum kochen gebracht und jedem der Anwesenden ein Lächeln auf die Lippen gezaubert.

The Gossip, egal was man von deren Album oder irgendwelchen Schlagzeilen und Klaschpresseberichten hält, live sind the Gossip absolut sehenswert. Beth Dito weiß ab der ersten Sekunde vollkommen zu überzeugen. Die unglaubliche Energie mit der sie über die Bühne wirbelte sprang sofort auf das Publikum über und brachte das komplette Zelt zum hüpfen.

Diplo, bunt und laut, jede Minute wechselnde Lieder, eine DanceMenge, die bei jedem neuen Song ausrastete, ein Bass, der unmittelbar in die Beine überging, Balu der Bär und tanzende Mickey Mäuse vom genialen VJ. WOW.
Absolut sehens- und hörenswert waren auch Röyksopp, DJ Phono, Bodi Bill, Who made Who undundund…
Die 3 Enttäuschungen des Festivals:
- Digitalism, der schlechteste Sound überhaupt. Ein Bass der alles übertönte und eigentlich gar kein Bass war, sondern ein Trommelfellrammbock, kaum hörbare Melodien, unglaublich schlecht klingende Vocals (SingStar Microfon Style), Schade!
- Der Regen, der unmittelbar zu Enttäuaschung Nr. 3 führte:
- Ausfall Trentemøller
Ärgerlich waren auch einige Überschneidungen in der Running Order, was man bei einem solchen Lineup dann aber doch gerne in Kauf nimmt. Dank der kurzen Wege ist sich treiben lassen sowieso eine sehr gute Taktik, um so viel wie möglich mitzunehemen und über den eigenen Musiktellerrand zu spicken. Dixieklos, deren Befüllung schon einen Hügel über die Klobrille hinaus bildet, werden in diesem Zuge auch mal großzugig übersehen. Nase zu und durch!
Fazit:
Tolle Location, angenehme Leute, gutes Essen (Handbrot!), gesalzene Preise, unglaublich gutes Lineup, genialer Sound (Vor allem am Big Wheel Floor), etwas kommerzieller aber noch absolut im Rahmen
♥ immer wieder ♥













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